Roeckle Hanna




Geboren 1950 in Liechtenstein (LI), lebt und arbeitet in der Schweiz


Vertreten durch die Galerie La Ligne seit 2007


Auswahl von verfügbaren Werken




Née à Vaduz en 1950, principauté de Liechtenstein, vit et travaille en Suisse


Représentée par la Galerie La Ligne depuis 2007


Sélection d'oeuvres disponibles




Born 1950 in Liechtenstein (Principality of Liechtenstein), lives and works in Switzerland


Represented by the Galerie La Ligne since 2007

Selection of available works

 

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Hanna Roeckles Werke pendeln zwischen Malerei und Skulptur. Ihre plastischen Arbeiten basieren auf räumlichen Strukturen und seriellen Systemen, deren konstruktive Klarheit in einen vielstimmigen Dialog mit sinnlichen Farbverläufen und Farbkombinationen tritt.
Kunst und Forschung verschmelzen: Die Künstlerin bezieht gezielt Themen aus Geometrie und Physik, Systemtheorie, Kultur-, Design- und Architekturgeschichte in ihre Konzepte ein.
Für den Außenraum des Haus für Kunst Uri hat sie eine Skulptur entwickelt, die kongenial auf einen Polyeder antwortet, den Albrecht Dürer in seinem rätselhaften Kupferstich Melencolia I (1514) darstellte. Mit kristallinen Kanten, die sich im Farbenspiel aufzulösen scheinen, ist Roeckles Polyeder eine logische Fortentwicklung ihres Schaffens. Die mit Carlack monochrom gespritzte Oberfläche wechselt je nach Standort und Blickwinkel von Blaugrün-Violett in fließendes warmes Rot.

Der Faszination dieses Körpers Rechnung tragend, entstehen in der Folge Editionen von Polyedern in verschiedenen Größen, Farben und Ausführungen. Die Arbeiten Gemini und Aquarius spielen ebenso wie  Fluorit und Pyrit  mit den Brechungen des Lichts und bieten mit dem Wechsel des Blickwinkels ein feines Spiel der Farben. Die Verwendung neuer Materialien transportiert die historische Faszination  in die Gegenwart. 

Inzwischen entwickelt Hanna Roeckle diese Werkgruppe weiter, indem sie – in diesem Punkt wiederum ihrer künstlerischen Praxis entsprechend – die Möglichkeiten des geometrischen Körpers auf allen Ebenen auszuloten sucht. Dabei bilden Horizontale und Vertikale, Fläche, Linie und Volumen die tragenden Rollen der künstlerischen Dramaturgie. Konsequenterweise nehmen die Werke stets auch Bezug zum Raum, zu der sie umgebenden Architektur und zur menschlichen Gestalt, die in dieses Koordinatensystem eingeschrieben ist. So entstehen in jüngster Zeit Stelen, wiederum in unterschiedlichen Grössen und Farben, aus einer Staffelung liegender Polyeder, die vertikal ins Unendliche weitergedacht werden könnte.



Öffentliche Sammlungen (Auswahl)

Sammlung Kunstmuseum Appenzell
Sammlung Kunstmuseum Liechtenstein
Sammlung des Kantons, Zürich / Zurich
Sammlung des Kantons St. Gallen / St. Gall
Kulturstiftung Liechtenstein, Vaduz
Sammlung des Kantons Thurgau
Hilti Art art foundation, Schaan

Kunstsammlung Nationale Suisse Basel
Collection Credit Suisse Zürich / Zurich
Sammlung Sal Oppenheim, Zürich / Zurich
Sammlung Siemens Schweiz, Zürich / Zurich
Sammlung Mezzanin Schaan

VP Bank Kunststiftung Vaduz

Kunstsammlung First Advisory Vaduz
Kunstsammlung Kantonalbank Zürich / Zurich
ICC, International Criminal Court, Den Haag, NL
Sammlung Roche, Basel